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Upgrade fürs Provinzgeschnatter


Das mit den Wünschen ans Universum ist ja so eine Sache. Man muss daran glauben. Und an die eigene Kraft. Hin und wieder richte ich einen Herzenswunsch in der festen Überzeugung an diese gütige Macht, dass sich mein Wunsch erfüllt, wenn ich alles gebe und fest daran glaube, dass etwas Gutes gut wird. „Provinzgeschnatter“ war ein solcher Wunsch. Als im Februar 2012 erstmalig meine Kolumne in einem kleinen Magazin erschienen ist, hätte ich mir nicht träumen lassen, welchen Weg das Geschnatter seit dem zurückgelegt hat. Das Universum hat meinen Wunsch erfüllt. Wieder einmal.

Fünf Jahre später ist das „Provinzgeschnatter“ dem Magazin entwachsen und hat seinen festen Platz im www. gefunden. Das Internet ist eine feine Sache, die seit 1990 weltweit Menschen vernetzt. Dennoch gibt es, wenn auch mit einem Augenzwinkern mindestens einen Menschen auf dieser Welt, der erst neulich behauptet hat, dass sich das www. niemals durchsetzen wird. Das war natürlich ein Witz, aber auch ich bin in dieser Hinsicht ein altmodisches Ding. Lady Di wird jetzt das weise Haupt schütteln und mich daran erinnern, dass meine Kolumne niemals so weit gekommen wäre, hätte sie nicht irgendwann die Metamorphose zum Blog und damit ins Internet geschafft. Recht hat Lady Di, aber ich bleibe dabei:

Für mich hat das geschriebene Wort einen anderen Wert, wenn man es anfassen und riechen kann. „Haptik“ bezeichnet Liebeling meine Marotte, die Dinge anfassen zu müssen. Ein Buch ist für mich erst dann eins, wenn ich es in der Hand halten kann. Punkt.

Der Verlagsvertrag ist unterschrieben und ich stecke hoch motiviert in der Überarbeitung der Texte. Noch nie hatte ich während der Zusammenarbeit mit einem Verleger so viel konstruktiven Spaß. Mancher Text fliegt raus, andere leben so intensiv, dass sie gedruckt ganz anders aussehen werden als im Blog. Und manche Texte bewegen mich so, dass ich das Manuskript zur Seite lege und an meinen Lieblingsplatz gehe, um neue Energie zu tanken. Jedenfalls ist in Kürze ein Buch fertig, das mal eine Kolumne gewesen ist. Danke liebes Universum.

Und weil ich den Spaß an der Sache gerne mit euch teilen möchte, hier die ersten Veranstaltungstermine, bei denen das geschriebene Geschnatter vielleicht schon zu haben sein könnte:

  • 1.12.17   19.30 Uhr KUKUNA Bad Tabarz
  • 22.12.17 19.30 Uhr Atelier & Weinbar Kleine Arche 1 Erfurt
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Veranstaltungsvorschau 2017


Theodor Fontane hat einst geschrieben: „Das Leben gleicht einer Reise. Silvester ist ein Meilenstein.“

Auch für mich ist Silvester alljährlich der Tag, an dem ich still für mich Bilanz ziehe über das Jahr, das hinter mir liegt. Was war gut, was war schwer? Neben den wundervollen Menschen, die mich reich machen war und ist Schreiben für mich das Beste, was ich mache.

Autorin zu sein ist gar nicht so einfach wie allgemein angenommen wird. Dabei ist Schreiben an sich ganz leicht. Es vergeht kaum ein Tag, der mich nicht inspiriert, irgendetwas aufzuschreiben. Manchmal wird sogar eine Geschichte draus. Und gelegentlich ist das, was ich schreibe gut genug, damit ihr es auf meiner Website oder irgendwo gedruckt lesen könnt.

Ich liebe es.

Doch was kommt, wenn eine Geschichte fertig ist? Für mich fängt die Arbeit an dieser Stelle erst an:  Exposè erstellen ist eine Sache. Dieses verschiedenen Verlagen anzubieten ist frustrierend und ermüdend. Denn die Ablehnung folgt zu oft auf dem Fuße. Die meisten Verlage haben genaue Vorstellungen von… nun ja…

…Mir drängt sich gelegentlich der Verdacht auf, dass meine Geschichten im Verlagsranking an ganz anderer Stelle stehen würden, wenn ich doch nur ein winziges Skandälchen im Lebenslauf vorweisen könnte.

Doch Fehlanzeige, meine Weste ist sauber. Und wird es auch bleiben, wo käme ich hin, wenn ich versuchen würde, die Lewinski der Provinz zu werden?

Nichts desto trotz prophezeit mir ein Spiel heute im sozialen Netzwerk meines Vertrauens für 2017 den ganz großen Durchbruch.

Bis es so weit ist, lehne ich mich keineswegs zurück, sondern schreibe weiter über das, was mich und manche andere bewegt.

Und ich freue mich auf einige großartige Veranstaltungen, die für 2017 bereits fest geplant sind. Hier vorab schon mal die Termine:

 

  • Freitag, 25. Februar 2017, 19 Uhr KUKUNA Tabarz „Der Nächste bitte…!“
  • Freitag, 30. Juni 2017, 19 Uhr Baumkronenpfad Hainich  „Provinzgeschnatter“ in musikalischer Begleitung von Olaf Bessert eröffnet die Kulturreihe „Literatur und Musik am Baumkronenpfad 2017“
  • Freitag, 6.Oktober 2017, 19 Uhr KUKUNA Tabarz „Provinzgeschnatter“!!!ACHTUNG; DIESE VERANSTALTUNG WIRD VERSCHOBEN AUF DEN 1.12.2017!!! gleiche Zeit, selber Ort. Mit dabei mein Freund und Kollege Olaf Bessert, der das provinzielle Geschnatter musikalisch umspielt.

Änderungen kann es noch geben und weitere Veranstaltungen sind geplant.

Ob das mit dem Durchbruch nun was wird oder nicht, wird sich zeigen. Fest steht, dass es mir auch 2017 ums Zuhören geht, ums Zuschauen und um das Aufschreiben der Geschichten meiner Mädels. Im „Provinzgeschnatter“ und ganz bestimmt auch in der Romanfortsetzung von „Der Nächste bitte…!“ den „Herzensschwestern“.

2017 kann kommen. Ich hab einen Plan und ich habe die besten Menschen bei mir. Ich bin bereit und ich freue mich auf den Weg, der vor mir liegt.

Bleibt gesund und mir gewogen, ich freue mich auch im nächsten Jahr auf eure Besuche.

Herzlichst

eure Pauline